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03.11.2018 - Coach Tsifnas außer sich vor Wut!

Nach der großen Moral letzter Woche ging die Reise unserer U19 ins NLZ des SV Wehen Wiesbaden. Man musste Punkten um sich etwas Luft von den Abstiegsrängen zu verschaffen. Und so begann der FC Bayern Alzenau mit hohem Druck auf die Gastgeber. Unsere U19 war sehr gut im Spiel, doch in der 13. Minute dann der erste Dämpfer. Einwurf für SV Wehen auf Höhe des gegnerischen 16ers. Freistehend konnte ein SVW- Spieler den Einwurf annehmen, Aufdrehen und in die Box passen. Versuche den Ball noch zu klären misslingen und ein präziser Schuss verschaffte den Wiesbadener die Führung. „ Man kann ja wohl von Hessenligaspieler erwarten das sie bei gegnerischem Einwurf schnellstmöglich Zustellen. Vor allem wenn das alles vor dem eigenen 16er passiert“ so Coach Tsifnas mit dem ersten Wutausbruch an diesem Tag. Wieder musste unsere Blau Weißen einem Rückstand hinterher rennen. Alzenau wartete diesmal nicht bis zur zweiten Hälfte um den Ausgleich zu erzielen. Angetrieben von den erfahrenen Gärtner, Schäfer und Mert war es Niklas Strümpf der in der 19. Minute gekonnt am Flügel eingesetzt wurde. Ein starkes Dribbling, ein Sprint in die Box und aus halbrechter Position ein Knaller in den linken oberen Winkel. Alzenau drehte jetzt richtig auf. Zwei Minuten nach dem Ausgleich die verdiente Führung. Auch hier eine Balleroberung, ein schnelles Umschalten und Erik Kraus ließ die Blau Weißen jubeln. Die Defensivabteilung um Schäfer und Mert ließen hinten nichts mehr zu und leiteten mehrere Angriffsaktionen ein. So auch in der 35. Spielminute. Ein diagonaler Flugball hinter die SVW-Kette und Jihad Bouthakrit lief alleine auf das Wehener Tor. Direkt hinter der 16er Linie ein klares Schubsen von hinten. Ein klares Foulspiel. Das „WIESBADENER“ Schiedsrichtergespann sah es nicht so und ließ weiterlaufen. Nicht die letzte Fehlentscheidung am heutigen Tag. Mit der Führung ging es in die Halbzeit. Der zweite Durchgang sollte es in sich haben. Alzenau ging hochkonzentriert in die zweiten 45 Minuten. Man hatte zwar nicht mehr Ballbesitz doch die Blau Weißen waren das bessere Team auf dem Platz. In der 60. Minute dann der nächste Hammer des „WIEBADENER“ Schiedsrichters Jantz. Dem Innenverteidiger des SVW versprang der Ball, Höhe der Mittellinie, nach vorne weg. Eine Grätsche mit gestrecktem Bein in den Alzenauer Spieler Varol der voll am Schienbein getroffen wird ist eine klare rote Karte. Vor allem wenn der gleiche Spieler genau dieselbe Aktion schon mal in diesem Spiel hatte. Es gibt NUR Gelb und Berkant Varol muss Minutenlang behandelt werden. Alzenau ließ sich nicht beeindrucken und erspielte sich nennenswerte Torchancen. Doch sie blieben allesamt Ungenutzt. In der 72. Minuten der nächste Schock. Nach einem Zweikampf und Balleroberung blieb Duran Mert verletzt liegen und musste mit Verdacht eines Muskelfaserrisses ausgewechselt werden. Gerade Mert der mit einer 100% Zweikampfquote mit Kay Schäfer zusammen eine Wand bildete. Kurz darauf musste sich auch Berkant Varol nach großem Kampf und der genannten Grätsche an ihm, verletzt verabschieden. In der 76. Spielminute dann die nächste fragwürdige Entscheidung des Schiedsrichtergespanns. Ein normaler Zweikampf im 16er von Alzenau. Ein Wehener Spieler lässt sich fallen. Schiedsrichter Jantz zeigt sofort mit einer klaren Handbewegung auf Weiterspielen. Doch ein heftiges wedeln mit der Fahne des Linienrichters ändert seine Meinung und es gibt Strafstoß. “ Der Schiedsrichter steht unmittelbar neben dem Geschehen und sieht die Situation klar und deutlich. Warum er dann auf das wedeln seines Linienrichters, der am weitesten von dieser Aktion entfernt war, reagiert verstehe ich nicht“ so Coach Tsifnas. Der Strafstoß wird perfekt in die Ecke geschossen und es steht 2:2. Alzenau kämpfte und arbeitete sich langsam wieder nach vorne. In der 81. Spielminute stellte das Schiedsrichtergespann ihre klasse Vorstellung abermals unter Beweis. Ein klares Foulspiel im zentralen Mittelfeld gegen Alzenau wird nicht geahndet. Die Balleroberung nutzt Wehen zum schnellen Umschalten. Ein zögerliches Verhalten im 16er verhilft dem Wehener Stürmer sich aufzudrehen und fast ungehindert zum Führungstreffer einzuschieben. Alzenau probierte alles um das Spiel noch zu retten. Doch als in der 92. Spielminute Jihad freistehend die vielleicht größte Torchance vergab war die Niederlage in Wehen besiegelt. Es brechen schwere Zeiten für unsere U19 an. Nächsten Sonntag auf eigenem Platz kommt der nächste NLZ-Verein. Darmstadt 98.

Stimmen zum Spiel: Coach Tsifnas: Wir sind Menschen. Und Menschen machen Fehler. Ob Spieler , Trainer oder Schiedsrichter. Wenn aber der Schiedsrichter selbst, unmittelbar nach dem Spiel einem Wehener Spieler sagt „normalerweise muss ich dir Rot geben“. Dann ist das Respektlos meinen Spielern gegenüber und zeugt nicht gerade von hoher Intelligenz so etwas auf dem Platz von sich zu geben. Alle entscheidenden Spielsituationen wurden gegen uns entschieden. Da fragt man sich halt schon warum ein Wiesbadener Gespann beim SV Wehen Wiesbaden pfeift. Die Schuld an der Niederlage gebe ich trotzdem nicht dem Schiedsrichter sondern uns selbst. Wir waren es die zahlreiche Torchancen haben liegen lassen und nicht der Schiedsrichter. Wir waren es die vor dem 3:2 den Stürmer fast ungehindert aufdrehen lassen und nicht der Schiedsrichter. Wir waren es die in der Nachspielzeit eine 100%tige drüber hauen und nicht der Schiedsrichter. Trotz aller Fehleinscheidungen des Schiedsrichters hätten wir was Zählbares mitnehmen müssen. Auch unsere Einwechselungen haben nicht die nötige Frische gebracht. Ich kann den Satz „ Schade, ihr hättet es verdient gehabt“ einfach nicht mehr hören. Hätten wir Konstant die Vorrunde mit solchen Leistungen bestritten, müssten wir uns jetzt über dieses Spiel nicht lange Aufregen. Und dann wären wir auch nicht im Abstiegskampf. Das sind die Fakten. „ JETZT ERST RECHT“ sollte bei uns die Devise heißen. Darauf und noch in einigen anderen Punkten werden wir drauf achten in den kommenden Wochen.

Spielergebnis:
FC Bayern Alzenau   SV Wehen Wiesbaden
2 : 3

Torschützen:

Strümpf,Kraus

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