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Stadion-Besichtigung im SIGNAL IDUNA PARK, Richard neuer Schützenkönig

Bericht über den FC Bayern-AH-Ausflug 2017

Am Fronleichnam-Donnerstag, den 15. Juni 2017, trafen wir uns, wie jedes Jahr, bereits um 7:00 Uhr auf dem Bushof der Fa. Emmel-Reisen, dem Unternehmen unserer AH-Mitglieder Thomas und Ramona Emmel zu unserem bereits traditionellen, jährlichen FC-Bayern-AH-Familienausflug. Nach den ausgiebigen Begrüßungen der 25 Teilnehmer, darunter auch Sabine und Thomas als neue Mitreisende, konnte unser Wunsch-Busfahrer Jusuf seinen SETRA-Reisebus mit dem Kennzeichen ALZ-ET-1 gegen 7:40 Uhr in Bewegung setzen. Ziel unseres geselligen Ausflugs war diesmal das schöne Münsterland in Nordrhein-Westfalen.

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Unsere Reiseroute sollte uns zuerst über die A 45 in die Ruhrgebiet-Metropole Dortmund führen. Nachdem die üblichen Begrüßungsgetränke mit den bekannten warmen Worten überreicht und vernichtet waren, übermannte uns bereits wieder der Hunger, so dass wir schon auf dem Autobahnrastplatz Siegerland einen Zwischenstopp zur Nahrungsaufnahme einlegen mussten. Jetzt wurde wieder von ausgesuchtem Fachpersonal in Windeseile die buseigene Festzelt-Garnitur aufgestellt und mit den mitgebrachten Köstlichkeiten zu einem kompletten Frühstücksbüffet aufgebaut. Auch etwas härtere Getränke für die ewig Durstigen fanden ihre dankbaren Abnehmer.

Gut gestärkt ging die Fahrt dann weiter zu unserem 1. Programmpunkt, einer geführten Stadion-Besichtigung im SIGNAL IDUNA PARK, der Heimspielstätte des Ballspielverein Borussia 09 e.V. Dortmund. Hier stießen auch die eigens angereisten eingefleischten Borussenfans Andrea und Florian zu uns, die es sich nicht nehmen lassen wollten, zusammen mit uns, das größte Stadion der Bundesliga mit seinen 81.360/- Plätzen einmal von innen zu sehen. Der Weg durch den extrem engen Spielertunnel mit der Original-Einlaufmusik sowie die „Gelbe Wand-Tribüne" mit 25.000/- Stehplätzen war schon sehr imposant. Dies mussten auch die Mitglieder unserer Reisegruppe eingestehen, die normalerweise einem anderen blau-weißen Revierverein oder dem rot-weißen „Stern des Südens" zugetan sind. Auch unser Reisebus mit Steuermann Jusuf durfte mal Stadionluft schnuppern und in den normalerweise abgesperrten Bereich einfahren.

Anschließend ging es in ruhiger Fahrt weiter zu unserem Ziel, dem Hotel-Restaurant „ Clemens-August" in Davensberg, einem Ortsteil/Vorort von Ascheberg. Nach der Begrüßung und der Zimmerverteilung durch den Chef „Clemens August" selbst, konnten wir uns mit dem Hotel und den verschiedenen Sonnenterassen sowie der Bar vertraut machen. Den aufregenden Anreisetag ließen wir dann nach dem Abendessen in geselliger Runde fröhlich ausklingen.

Am nächsten Tag stand zunächst eine ca. 1-stündige Fahrt mit dem „Clemens-August-Express" durch das größte zusammenhängende Waldgebiet in Nordrhein-Westfalen an. Unser Chef-Stratege Richard war aber von den insgesamt nur selbstgezählten 120 Bäumen sehr enttäuscht. Hotel-Chef „Clemens-August" selbst fuhr diesen Kleinbus mit Anhänger durch die nähere Umgebung von Davensberg und erläuterte uns launig und glaubhaft, welche riesigen Höhen und Tiefen er auf dem flachen Land mit seinem Gefährt zu meistern hat. Für Getränke, u.a. die guten hauseigenen CLEMENS Kirsch-Küsschen, war auch hier bestens gesorgt, was der Stimmung bei entsprechender Gaudi-Musik natürlich sehr gut tat. Wer richtigerweise im vorderen Wagen Platz genommen hatte, konnte vergnüglich mit ansehen, wie die Mitfahrer im Anhänger auf den Feldwegen gehörig vertikal durchgeschüttelt wurden.

Nach dem Mittagessen ging es fast nahtlos zum nächsten Programmpunkt weiter. Der zweite Chef, also nicht „Clemens August", sondern „Michael September" (zur Erläuterung: das ist ein Wortspiel von ihm selbst), erklärte uns nun ebenso kurzweilig das „Westfälische Schützenfest"! Hier muss man mit einem Luftgewehr einen hölzernen Vogel mit Goldkrone und Zepter in einem Holzkasten abschießen. Als erster Schütze sicherte sich unser Eckes gleich einen Teil der Goldkrone. Nachdem alle Teilnehmer bereits mehrfach ihr Schussglück versucht hatten, schoss nun unser Richard im wahrsten Sinne des Wortes den Holzvogel ab. Er wurde sogleich als neuer Schützenkönig mit einer grünen Schärpe geehrt. In seiner Dankesrede betonte er noch einmal die hervorragende Teamleistung, ohne die sein Glücksschuss nicht möglich gewesen wäre. (Mit so Leut schaff ich gern zusamme!)

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Mit unserem neuen Schützenkönig an der Spitze zogen wir dann nach dem Abendessen auf das unweit des Hotels stattfindende richtige Schützenfest des ortsansässigen Schützenvereins. Doch der Einmarsch in das total leere Festzelt war für uns sehr enttäuschend. Bierausschank und Bar waren noch gar nicht besetzt. Die Einheimischen schauten uns mit großen Augen an und der DJ fragte uns gleich: Na, ihr seid wohl nicht von hier, oder? Erst mit der Zeit verstanden wir, dass auf dem Schießstand erst noch der eigene Vogel abgeschossen werden musste und der neue Schützenmeister noch gar nicht bekannt war. Doch dann war es nach 253 Schüssen offenbar soweit und die Musikkapelle sowie Jungschützen und sonstige Garden liefen zusammen mit den alten und neuen Meisterschützen lautstark im Festzelt ein. Nach dem durchaus beeindruckendem offiziellen Teil legte dann auch der DJ kräftig los und die Holz-Tanzfläche wurde sofort von unseren Paaren bevölkert. Es wurden auch Lieder gespielt, die wir in unseren Breiten so noch nicht kannten, z.B. „Du Idiot" von Michelle und Mathias Reim. Allerdings erwiesen sich die einheimischen Festgäste als sehr textsicher. Für die große Überraschung sorgte aber dann unser Hotel-Chef „Clemens August", der zusammen mit seiner Frau einige Tänze auf’s Parkett zauberte, bei denen wir dann bezüglich Rhythmus, Schrittfolge und Ausdauer nur mit den Augen rollen konnten, A la bonne heure, wie der Pfälzer sagt. Unsere Getränkeversorgung war zwischenzeitlich sichergestellt und der Heimgang erfolgte individuell.

Für den Samstag war erst mal Kultur angesagt. Nach dem reichhaltigen Frühstück starteten wir mit unserem eigenen Bus sowie Reiseleiter Dr. Andreas Klute eine mehrstündige, sehr interessante Münsterland-Tour, die uns durch so weltbekannte Orte wie Havixbeck, Nottuln, Senden und Lüdinghausen führte und auf der wir die Burg Vischering sowie das Schloss Nordkirchen kennen lernen durften. In der 300.000/- Einwohnerstadt Münster konnten wir dann Unmengen von Fahrrädern und auch den Aasee bestaunen. Auf dem Wochenmarkt konnte so mancher seinen kleinen Hunger stillen.

Nach der Rückfahrt trafen wir uns dann alle wieder auf den Terrassen unseres Hotels, um das heute erlebte ausgiebig zu besprechen. Hierbei wurde auch die beliebte alte Kunst des „K…..-Würfelns" wieder zum Leben erweckt. Wenn es platzt, kostet es Geld und das war auch dies mal so.

Am Abendbuffet konnten wir uns nochmal für den bevorstehenden Kegelabend stärken.

Auf zwei ungeliebten Scherenbahnen schoben wir jeweils zweimal auf die Vollen. Als stärkster Einzelkegler entpuppte sich unser Michael, obwohl oder weil er stark gedopt war. Weitere sehr gute Ergebnisse erzielten auch der erstmals mitgereiste Halb-Profi Thomas G. und überraschenderweise Bus-Driver Jusuf, Friedhelm und Beppo. Dem letztgenannten war es auch vorbehalten, den vielumjubelten einzigen Neuner zu schieben. Nach dieser hitzigen und extrem schweißtreibenden Veranstaltung klang dann auch dieser Abend auf der Terrasse gediegen aus.

Nach einem ausgiebigen Frühstück und einer kurzen persönlichen Verabschiedung durch den Chef, Super-Tänzer „Clemens August", traten wir dann am Sonntag gegen 10 Uhr die Rückfahrt an.

Einen Zwischenstopp legten wir noch einmal am Biggesee, einem 8,76 qkm großen Stausee, in der Nähe von Olpe, ein. Bei einer fast 2-stündigen Schifffahrt bei strahlendem Sonnenschein, ließen wir noch einmal die Eindrücke der vergangenen Tage Revue passieren.

Dann konnte die Rückfahrt weitergehen. Allerdings nur bis zur nächsten Rast, denn die Seefahrt, die macht hungrig und die von der Anreise noch übrigen Lebensmittel mussten ja nun endlich aufgebraucht werden. Unser Jens ließ sich hier natürlich nicht lange bitten.

Zum Abschluss bleibt den Unterzeichnern wiederum nur ein riesengroßes „Dankeschön" zu sagen, an Alle, die mitgeholfen haben, dass dieser Ausflug so stattfinden konnte, an Jusuf, den allzeit besten Busfahrer des Alzenauer Universums, der mit neuen Dunlop-Packhandschuhen ausgestattet wurde und der uns deshalb hoffentlich noch lange erhalten bleibt, weil er ja auch „rückwärts schneller fahren kann als vorwärts", an Alle, die die Speisen und Getränke für die zahlreichen Busstopps vorbereiteten und zur Verfügung stellten, an Thomas und Ramona für die wiederum hervorragende Vorplanung und Reiseorganisation, an das gesamte Hotel „Clemens August", das auf Bustouristen wie wir sehr gut eingestellt war, sowie an die 25 Teilnehmer, teilweise erstmals dabei, manche auch nach krankheitsbedingten Pausen, die sich alle auf ihre Art hervorragend in die Reisegemeinschaft eingebracht haben!

Hoffentlich gelingt es uns, in dieser Zusammensetzung noch einige Touren bestreiten zu können und einige, diesmal leider terminlich oder krankheitsbedingt verhinderte, können wieder dabei sein.

Auch im nächsten Jahr wollen wir wieder an dem Fronleichnams-Termin festhalten.

Bitte haltet euch den Termin, 31. Mai bis 03. Juni 2018, jetzt schon mal frei. Treffpunkt ist, wie immer, um 7.00 Uhr an der Emmel-Busgarage!

Auch weitere Gäste, die gerne mit uns feiern und lachen, sind jederzeit herzlich willkommen!

gez. AH Abteilung FC Bayern Alzenau im Juni 2017

Karl-Heinz Brehm Günther Reisert

 

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