Javascript ist deaktiviert
Für eine vollständige Ansicht der Webseite muss Javascript aktiviert sein.
Eine Anleitung wie Sie JavaScript in Ihrem Browser einschalten, befindet sich hier.

Gesellige und lustige Reise über die Fronleichnams-Feiertage

Auch im Jahre 2019 stand der Fronleichnams-Feiertag wieder im Zeichen unseres traditionellen FC Bayern-AH-Familienausflugs. Pünktlich um 7:00 Uhr trafen wir uns, wie immer, am Donnerstag, 20.06.2019, auf dem Betriebshof der Fa. Emmel-Reisen, dem Unternehmen unserer AH-Mitglieder Thomas und Ramona Emmel.

Nachdem sich die 41 Teilnehmer, darunter auch einige neue Gäste, untereinander begrüßt und bekannt gemacht hatten, konnte unser Wunsch-Busfahrer Jusuf seinen SETRA-Reisebus mit dem Kennzeichen ALZ-ET-1 gegen 7:15 Uhr in Richtung Österreich in Bewegung setzen. Ziel unseres geselligen Ausflugs waren diesmal die Lechtaler Alpen in unserem Nachbarland. Erstmals musste unser Bus auch eine Ski-Box mitführen, damit das Fahrrad von Edda transportiert werden konnte.

Unsere Reiseroute führte uns zunächst über die A 45, die A 3 und die A 7 in Richtung Süden. Zu den üblichen Begrüßungsgetränken, die mit den bekannten warmen Worten überreicht und vernichtet wurden, kamen diesmal noch die „Enkelin Mathilda-Getränke“ von Andrea und Ralf hinzu. Nochmals vielen Dank hierfür. Bereits auf der A 45 wurden alle offiziellen Willkommensworte gesprochen, so dass wir uns dem näheren Kennenlernen der neuen Mitfahrer und ihren Eigenheiten wie z. B. eigentümliches Lachen, widmen konnten.

Der Wissensdurst machte uns schnell sehr hungrig, so dass wir schon nach knapp 2 Stunden auf dem Autobahnrastplatz Ohrenbach an der A 7 unseren obligatorischen Zwischenstopp zur Nahrungsaufnahme einlegen mussten. Jetzt wurde wieder von ausgesuchtem Fachpersonal in Windeseile die buseigene Festzelt-Garnitur aufgestellt und mit den mitgebrachten Köstlichkeiten zu einem kompletten Frühstücksbüffet aufgebaut. Auch etwas härtere Getränke für die ewig Durstigen fanden ihre dankbaren Abnehmer. Dieses Schauspiel bringt uns jedes Mal bewundernde Blicke der anderen Rastplatzbesucher ein.

20190620_120914.jpg

Frisch gestärkt ging die Fahrt dann weiter bis in die Innenstadt von Ulm. Dort konnten wir auf eigene Faust unseren Mittags-Durst und –Hunger stillen. Diese Möglichkeit wurde natürlich auch reichlich genutzt.

3615b275-1017-4243-8672-6d3b566fd8be.jpg

Anschließend brachte uns unser Reisebus über den Grenzübergang Füssen-Reutte ins Lechtal zu unserem Ziel, dem familiengeführten 3-Sterne-Hotel Neue Post in Holzgau. Dort warteten schon unsere sonnengebräunten AH-Mitglieder Kerstin und Uwe, die die gesamte Strecke von Alzenau aus mit dem Fahrrad bewältigt hatten, gesund und munter. Nach der Zimmerverteilung machten wir uns dann mit den Örtlichkeiten und dem Hotel-Personal vertraut. Erster Anlaufpunkt war dann die Sonnenterasse vor dem Hotel. Den aufregenden Anreisetag ließen wir dann nach dem hervorragenden Abendessen in geselliger Runde fröhlich ausklingen.

Am Freitag, für einige Berufstätige war es ein sogenannter Brückentag, stand zunächst die Besichtigung der höchsten und längsten Fußgänger-Seilhängebrücke in Österreich auf dem Programm. Na, wer hat das tolle Wortspiel erkannt, Brückentag-Hängebrücke?? Brüller-Alarm,oder?? Mit einem Minibus-Shuttleservice wurden wir zur Sehenswürdigkeit gebracht. Wer wollte, konnte die 200,5 Meter lange, 1,20 Meter breite und 110 Meter hohe Brücke überqueren und wackelnd und mit weichen Knien die herrliche Aussicht genießen. Die Rückkehr zum Hotel war dann wieder individuell geregelt.

20190623_091620.jpg

Nachmittags fuhren wir dann nach Namlos zur höchstgelegenen Brauerei Österreichs. Die 1 ½-stündige „Stadl-Bräu Express-Zugfahrt“ mit ausführlichen Erläuterungen durch den einheimischen „Zugführer“ brachte uns die Natur- und Bergwelt Tirols etwas näher. Der gerupfte „Adler“ am kleinen Wasserfall und die entsprechenden Anmerkungen hierzu fanden bei unseren Eintracht-Fans wenig Anklang. Danach konnten wir uns im Stadl-Bräu bei leichter Tiroler Volksmusik und deftigen, meist frauenfeindlichen Witzen, beides dargebracht vom Hotel-Chef selbst, etwas entspannen.

Auf der Rückfahrt konnte dann unsere Edda ihren zuvor unbedacht geäußerten Ausspruch, sie sei mit alten Herren und alten Frauen unterwegs, mit zwei Flaschen Schnaps bei den geschmähten Damen wieder gutmachen. Gottseidank ist einer der Verfasser dieses Berichts im Sternzeichen Jungfrau geboren. Somit konnte er beim „Wiedergutmachungs-Trinken“ bei den Frauen mithelfen und war mitverantwortlich dafür, dass keine Getränkereste entsorgt werden mussten.

Nach dem wiederum sehr guten Abendmenü gingen einige Teilnehmer noch einmal auf eine gastronomische Entdeckungsreise. Wie der Zufall es so will, traf man sich dann wieder in der „Dorf-Alm“, kaum 150 m hinter unserem Hotel, zum gemütlichen Beisammensein. Diese Kneipe war wirklich sehr, sehr urig eingerichtet und hatte einen gewissen Tiroler Charme. Die Wirtsleute haben sofort unser Potential erkannt und die Personalstärke nach oben verändert. Auch die Eintracht-Fans kamen nun auf ihre Kosten, denn der dort hängende Adler war wirklich ein Prachtstück.

Der Samstag stand unter dem Motto „ein bisschen Natur und Berge“. Unser Busfahrer zeigte uns die Lechtaler Alpen und brachte uns unbeschadet nach Füssen. Dort konnten wir, je nach Lust und Laune, etwas bummeln, die Mode- und Geschenkartikel-Geschäfte unterstützen oder der Allgäuer Gastronomie einen Besuch abstatten.

20190622_154146.jpg

Das Programm für den letzten Abend im Hotel wurde von einem ausgezeichneten Bauernbuffet eingeleitet. Danach spielte unser Alleinunterhalter mit Tiroler Weisen zum Tanz auf. Sofort füllte sich die Tanzfläche mit den üblichen Verdächtigen. Dass unser Solo-Tänzer sich alleine abrackern musste, veranlasste spontan unsere Service-Kraft mit dem Mini-Rock, Michelle, ihm zusammen mit ihrer Mannschaft, tänzerisch beizustehen. Bei der Erfüllung diverser Musikwünsche konnte unsere AH-Truppe wieder ihre absolute Textsicherheit und ihre tänzerische Eleganz unter Beweis stellen. Auch das Outfit (kurz zuvor neu erstandene kurze Leder-Hose und grünes JEVER-T-Shirt) und die Sangeskunst von Peter „Waggershausen“ konnten voll überzeugen.

Einige Aufrechte wechselten dann noch einmal die Lokalität, um sich von der „Dorf-Alm“ und ihrem Personal gebührend (mach ma 10 Schnaps!) zu verabschieden.

Nach einem ausgewogenen Frühstück begann dann schon die Kofferverladung für die Rückreise.

Für den Rücktransport der Fahrräder von Kerstin und Uwe fand auch die Ski-Box wieder ihre Verwendung.  Zuerst mussten wir uns aber von unserer Edda verabschieden, die den Rückweg per Fahrrad absolvieren will. Nach 10 bis 11 Tagen sollten wir sie wieder in Alzenau begrüßen können.

Die Rückfahrt führte uns dann durch das Tannheimer Tal über den Oberjochpass, vorbei am deutschen Zollanschlußgebiet Jungholz, irgendwann auf die A 7. Bedingt durch den starken Rückreiseverkehr und die ein oder andere „sinnvolle“ Umleitung lernten wir auch kleinere Dörfer abseits der großen Autobahn kennen. Dann wurde die Rückreise nochmal durch eine kurze Rast unterbrochen, denn die von der Anreise noch übrigen Lebensmittel mussten ja nun endlich aufgebraucht werden. Auch hier hatten wir ein sehr gutes Ergebnis zu verzeichnen.

Die schon erwähnte verfassende „Jungfrau“ wurde auch bei einem kurzen Busstop auf einem Rastplatz weiterhin vom Glück verfolgt. Wie anders ist es zu erklären, dass der vorüberfliegende Vogel, wahrscheinlich ein beleidigter „Eintracht-Adler“, von ca. 20 Personen ausgerechnet ihn/sie aussuchte, um ihn/sie mit frischen Exkrementen auf dem neuen Hemd zu versorgen. Er/sie sprach anschließend von einem besch……Gefühl.

Zum Abschluss bleibt den Unterzeichnern wiederum nur ein riesengroßes „Dankeschön“ zu sagen, an Alle, die mitgeholfen haben, dass dieser Ausflug wieder so stattfinden konnte,

an Jusuf, unseren Freund und Lieblingsfahrer, der auch die Umleitung über die Feldwege und durch Straßenbaustellen souverän meisterte,

an Alle, die die Speisen und Getränke für die zahlreichen Busstopps vorbereiteten und zur Verfügung stellten,

an Thomas und Ramona für die wiederum hervorragende Vorplanung und Reiseorganisation,

sowie an die über 40 Teilnehmer, die sich alle auf ihre Art hervorragend in die Reisegemeinschaft eingebracht haben!

Hoffentlich gelingt es uns, in dieser Zusammensetzung noch einige Touren bestreiten zu können und einige, diesmal leider terminlich oder krankheitsbedingt verhinderte, können wieder dabei sein.

Auch im nächsten Jahr wollen wir wieder an dem Fronleichnams-Termin festhalten.

Bitte haltet euch den Termin, 11. bis 14. Juni 2020,  jetzt schon mal frei. Treffpunkt ist, wie immer, um 7.00 Uhr an der Emmel-Busgarage!

Auch weitere Gäste, die gerne mit uns feiern und lachen wollen, sind jederzeit herzlich willkommen!

gez. AH Abteilung FC Bayern Alzenau im Juni 2019

Karl-Heinz Brehm                                                     Günther Reisert

Top