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Bericht über den FC Bayern-AH-Ausflug 2016 

Auch in diesem Jahr fand der traditionelle FC-Bayern-AH-Familienausflug wieder am verlängerten Fronleichnams-Wochenende statt. Am Donnerstag, den 26. Mai 2016, um 7:30 Uhr war, wie immer, Treffpunkt auf dem Bushof der Fa. Emmel-Reisen, dem Unternehmen unserer AH-Mitglieder Thomas und Ramona Emmel. Nach den ausgiebigen Begrüßungen der 33 Teilnehmer konnte unser Stamm-Busfahrer Jusuf seinen SETRA-Reisebus mit dem Kennzeichen ALZ-ET-1 gegen 8:10 Uhr in Bewegung setzen. Ziel war das Höhen-Hotel „Haus am Weinberg“ in St. Martin in der Südpfalz.

Unsere Reiseroute führte uns über die A3 durch die Wissenschaftsstadt Darmstadt vorbei an Eberstadt direkt auf den Autobahnrastplatz Alsbach an der A 5. Dort wurde sofort die buseigene Festzelt-Garnitur aufgestellt und mit den mitgebrachten Köstlichkeiten zu einem kompletten Frühstücksbüffet aufgebaut. Auch etwas härtere Getränke für die ewig Durstigen wurden gereicht.

Anschließend ging die Fahrt weiter in die alte Universitätsstadt Heidelberg mit ihrer sehr schönen Altstadt. Einige Mitreisende erkundeten diese alten Gemäuer und suchten dann ein schattiges Plätzchen auf einem der vielen Plätzen oder in einem Straßencafe. Andere begaben sich, teilweise zu Fuß, einige auch mit der Bergbahn, auf den Weg zum fast tausend Jahre alten Schloss. Die herrliche Aussicht bei strahlend schönem Wetter auf Altstadt, Neckar und Weinberghänge entschädigte für die vorhergegangene körperliche Anstrengung. Das Klischee „viele Asiaten mit langen Selfie-Stangen“ durfte natürlich nicht fehlen.

Danach ging es in aller Ruhe weiter über Speyer und Neustadt an der Weinstraße zu unserem Höhen-Hotel, wunderschön oberhalb des Ortes gelegen. Gleich nach der Zimmerverteilung traf man sich dann auf der sehr schönen Sonnenterasse und genoss heimische und hopfige Getränke und die herrliche Aussicht auf St. Martin und das Tal. Nach dem Abendessen ließen wir dann in gemütlicher Runde den 1. Tag ruhig und gediegen auf Sonnenterasse und Bar ausklingen.

Am nächsten Tag stand dann der sportliche Höhepunkt, die Fahrt mit der Südpfalz-Draisinen-Bahn, auf dem Programm. Ein älterer Herr war bereits beim Frühstück so nervös, das er seinen Orangensaft, den er allerdings sowieso nicht mochte, erst mal über den ganzen Tisch verschüttete.

Diese Unachtsamkeit wurde natürlich sofort von einigen Mitfahrern ausgeschlachtet und jedem neu ankommenden Frühstücker unserer Truppe brühwarm und detailgenau geschildert.

Unser Bus brachte uns zum Draisinen-Bahnhof nach Bornheim. Dort wurden wir mit langen und auch launigen Erklärungen in die Technik und den organisatorischen Ablauf der fahrradähnlichen Fahrzeuge eingewiesen. Dies war auf jeden Fall sehr wichtig, da auf der 12 km langen einfachen Strecke bis nach Westheim „City“ insgesamt 11 Straßenübergänge mit unterschiedlichen Ampel- und Schranken-Systemen zu bewältigen sind. Mit drei Vereinsdraisinen (jeweils 3 „Radfahrer“ und 4 „Mitfahrer“), zwei Familiendraisinen (je 2 „Radfahrer“ und „Mitfahrer“) und dem vorgeschriebenen Sicherheitsabstand ging dann die knapp zweistündige Fahrt los. Gottseidank hatte der Instrukteur vorab noch klargestellt, wer zuerst strampeln muss und zwar mit den Worten „Auf dem Hinweg fahren nur die Frauen“. Somit konnten sich die Herren der Schöpfung ausruhen, dem leichten Alkoholgenuss hingeben und den keuchenden und schwitzenden Damen bei der Bewegungstherapie zusehen. Am Endhaltepunkt nahmen wir dann unter freiem Himmel die vorbestellte Pfälzer Vesper mit Heißhunger ein. Nachdem die Draisinen anschließend wieder auf den Schienen in die richtige Richtung gestellt wurden, konnte die Rückfahrt beginnen. Natürlich saßen nun die sportlichen Herren auf den Tretmaschinen und schon ging die flotte Fahrt los. Mit einer grandiosen Boxenstrategie, wahrscheinlich abgekupfert bei Formel 1 oder DTM, war plötzlich die „Heideweg-Crew“ mit ihrer Familiendraisine auf der „pole Position“ gelandet. Durch taktisch geschickte Manöver ließ sie sich nicht überholen und konnte somit vom Spitzenplatz bis zur Endstation nicht mehr verdrängt werden. Das war wirklich ein toller Programmpunkt, bei dem, wie versprochen, Spaß und Fitness zusammen kamen. 

Nach der Rückfahrt ins Hotel stand das gemeinsame Abendessen an. Anschließend wurde der aufregende Tag auf der Sonnenterasse nochmal ausgiebig besprochen. Ein weiterer älterer Herr wollte dem morgendlichen Missgeschick eines Kollegen nicht nachstehen und schüttete ein ganzes Glas Rotwein über den Tisch sowie über Bluse und Hose einer unbeteiligten Tischnachbarin, toll gemacht Herr E.

Der Samstag war dann reserviert für einen Besuch in der 45.000-Einwohner-Stadt Landau in der Pfalz. Nach Erkundung der schönen Innenstadt mit diversen Einkaufsmöglichkeiten traf man sich rein zufällig wieder am Rande des Marktplatzes zur Einnahme von Speisen und Getränken. Die beschriebenen Shopping-Möglichkeiten wurden offenbar reichlich genutzt, so als ob man in Alzenau keine Schuhe kaufen könnte.

Nun brachte uns unser Bus ins Weingut Schweikart in den Landauer Ortsteil Godramstein. Hier ist der Ausgangspunkt für unsere Weinbergs Rundfahrt mit einem kleinen Traktor. Auf einem Hänger mit verschraubten Sitzgarnituren nahmen wir Platz, nein wir wurden sozusagen „eingeschweißt“!

Während der Fahrt durch die wunderschöne Weinbergs Landschaft der Südpfalz glänzte der Fahrer und Winzer in den Haltepausen immer wieder mit launigen Erläuterungen, Kommentaren und Gedichten. Gleichzeitig konnten wir die in der Kühlbox bereitstehenden Weine sowie den Pfälzer Imbiss ausgiebig genießen. Bei der Verteilung der Speisen und Getränke an den Tischen sowie zwischen den einzelnen Gruppen war aber Teamwork gefragt, denn die eigene Bewegungsfreiheit war schon sehr eingeschränkt. Der bevorstehende und angekündigte Regen hielt sich absprachegemäß solange zurück, bis wir wieder den Hof des Winzers erreicht hatten.

Der wiederum gelungene Tag klang dann mit dem Abendessen aus. Die Fußballbegeisterten unter uns schauten sich dann noch gemeinsam das Champions-League-Finale an. Leider konnte im Madrider Stadtduell der Außenseiter Atletico wieder nicht gegen das große und heillos überschuldete Real gewinnen.

Nach einem ausgiebigen Frühstück traten wir dann am Sonntag gegen 10 Uhr die Rückfahrt an.

Auf der Heimfahrt machten wir nochmals einen kurzen Halt im Herzen der Pfalz in der Kurstadt Bad Dürkheim. Hier besuchten wir einen der längsten Gradierbauten Deutschlands, die Salinen und das Symbol für den Wein, das Dürkheimer Riesenfass.

Als uns dann der Hunger übermannte bzw. überfraute, packten wir kurzerhand auf dem Rastplatz in Bad Dürkheim die noch vorhandenen Lebensmitteln wie Wurst, Brot und Kuchen sowie die restlichen Spirituosen aus. Besonders hier legten sich einige Mitfahrer schwer ins Zeug, damit wir ja keine Reste mit zurück bringen.

Zum Abschluss bleibt den Unterzeichnern wiederum nur ein riesengroßes „Dankeschön“ zu sagen, an Alle, die mitgeholfen haben, dass dieser Ausflug so stattfinden konnte,

an Jusuf, den allzeit besten Busfahrer des Alzenauer Universums, der uns hoffentlich noch lange erhalten bleibt,

an Alle, die die Speisen und Getränke für die zahlreichen Busstopps zur Verfügung stellten, an Thomas und Ramona für die wiederum hervorragende Organisation, sowie an die 33 Teilnehmer, die sich alle auf ihre Art hervorragend in die Reisegemeinschaft eingebracht haben!

Hoffentlich gelingt es uns, in dieser Zusammensetzung noch einige Touren bestreiten zu können.

Auch im nächsten Jahr wollen wir wieder an dem Fronleichnams-Termin festhalten.

Bitte haltet euch den Termin, 15. bis 18. Juni 2017, jetzt schon mal frei. Abfahrt ist, wie immer, um 7.00 Uhr an der Emmel-Busgarage!

Auch Gäste, die gerne mit uns feiern und lachen, sind jederzeit herzlich willkommen!

gez. AH Abteilung FC Bayern Alzenau im Juni 2016

Karl-Heinz Brehm                                                       Günther Reisert

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