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Selistha und Kalata sicherten mit Ihren Toren den Punktgewinn

Nach zuletzt vier Niederlagen in Griesheim, konnte mit dem 2:2 Unentschieden bei den Darmstädter Vorstädtern, die schwarze Serie zwar gestoppt werden, für Ansprüche um den Aufstieg in die Regionalliga stellen zu können, reicht der Punkt allerdings nicht. Das sah auch Trainer Angelo Barletta so, als er nach dem Spiel von einer enttäuschenden Leistung seines Teams sprach. Recht hatte er, viel zu behäbig und ohne den richtigen Zug im Spielaufbau, dominierten wir zwar das Spiel gegen die äußerst aggressiven Gastgeber, aber mit Ihren schnellen Kontern zeigten diese von Anfang an, dass Sie die Partie gewinnen wollten. Trotzdem hätten wir bei konzentrierter Chancenverwertung in Führung gehen müssen, doch Philipp Wörner, nach feiner Ablage von Hedon Selistha und Patrick Kalata vergaben die Möglichkeiten zur Führung. 

Griesheim wurde nach einer ängstlichen Anfangsphase immer selbstbewusster und setzte unsere Abwehr unter Druck. Mit dieser Aggressivität schafften Sie auch die Führung, als Sie einen Eröffnungspass von Torhüter Ioannis Takidis im Grätschen abfingen und zur Führung einschossen. Direkt nach der Halbzeit hätten wir den Ausgleich durch Patrick Kalata erzielen müssen, doch dieser traf frei vor dem Tor den Ball nicht richtig und im Gegenzug mussten wir mächtig durchatmen, dass Griesheim mit einem Kopfball nicht mit zwei Toren in Führung ging. Unser Druck auf das Griesheimer Tor wurde nun immer stärker und der Torschrei lag dem zahlreichen Alzenauer Anhang mehrfach auf den Lippen. Als dann Hedon Selistha in der 57. Minute einen Handelfmeter zum Ausgleich verwandelte, begann die stärkste Alzenauer Phase. Griesheim verlegte sich zu diesem Zeitpunkt nur noch aufs robuste Verteidigen und wir zogen ein richtiges Powerplay auf, bis dann eine unnötige Gelb-Rote Karte gegen Francesco Calabrese den Spielfluss hemmte. Doch auch in Unterzahl schafften wir durch einen Kopfball von Patrick Kalata in der 79. Minute die Führung, in dem nun äußerst hektischen Match. Griesheim nutzte nun die Vorteile des Kunstrasenplatzes und zeigte die im Abstiegskampf nötige Härte am Rande des Erlaubten. Hier auf dem künstlichen Grün, konnten Sie spielerischen Vorteile von Alzenau mit extremen Körpereinsatz besser ausgleichen, als auf Ihrem großen Rasenplatz der nebenan im besten Zustand lag. 

Ihre Mühe wurde dann auch noch belohnt. Der Griesheimer Muhic tankte sich im Mittelfeld gegen mehrere Alzenauer durch und sein Schuss sauste noch leicht abgefälscht, aus ca. 25 Metern, zum Schrecken aller Alzenauer, zum Ausgleich in die Maschen. Und wieder waren uns zwei wichtige Punkte im Spitzenkampf verloren gegangen. Das Spiel schien zum Schluss, sowohl auf dem Spielfeld, als auch auf den Zuschauerrängen zu eskalieren, als aus sportlicher Aggressivität nun Brutalität wurde. Der Schiedsrichter verlor nun die Kontrolle über die sehr schwer zu leitende Begegnung, schickte mit Tatchouop (Griesheim) und Okjere (Alzenau) zwei Spieler mit Rot vom Feld und war sicherlich froh, als er die Begegnung nach 93 Minuten beenden konnte.

Fazit:

Unsere Mannschaft muss nun den "Lohn" Ihrer erfolgreichen Vorrunde spüren. Gegen den Tabellenzweiten, geht jedes Team an die Leistungsgrenze. Jeder Gegner ist verständlicherweise absolut motiviert gegen uns zu Bestehen. Sich an der Spitze zu behaupten ist nun nochmal eine größere Herausforderung für unsere Mannschaft. Gegenüber Hessen Kassel gehen wir mit mindestens zwei Punkten Vorsprung in die Winterpause. Mit jedem Zähler den wir nächsten Samstag im Nachholspiel in Baunatal holen, würde sich der Vorsprung dementsprechend vergrößern. Bei einem Sieg hätten wir ein Polster von fünf Punkten auf den Tabellendritten. Dies wäre der verdiente Lohn auf ein absolut sportlich erfolgreiches Jahr 2018.

Bilder zum Spiel:

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