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Kassels weiterer Ausrutscher konnte nicht genutzt werden

Mit dem Anpfiff auf dem vom Dauerregen durchgeweichten Rasenplatz in der Hünfelder Rhönkampfbahn, wurde die Halbzeitführung des vorgezogene Spiel Hessen Kassel gegen Waldgirmes bekannt. Die Führung der Waldgirmeser schien unser Team aber eher zu lähmen, als zu beflügeln. Von Anfang an kam unsere Angriffsmaschine nicht ins Rollen. Hünfeld kämpfte mit Leidenschaft um Ihre letzte Chance im Abstiegskampf. Das tiefe uns schwere Geläuf erschwerte unseren Kombinationsfußball und gab den Gastgebern immer wieder die Gelegenheit, durch beherzte Zweikämpfe die Alzenauer Angriffsbemühungen zu stoppen. 

Und die Haunestädter schalteten immer schnell auf Konterfußball um. Schon nach 80 Sekunden hätten Sie in Führung gehen können.Florian Münkel konnte eine Vorlage Kevin nicht nutzen. Er holte dies aber nach acht Minuten nach. Neidhardt behauptete sich gut, steckte durch auf Krieger, der den freien Münkel bediente. Die Führung war verdient – und hätte schnell höher ausfallen können: Erst fand Krieger den freien Neidhardt nicht (9.), dann schmiss sich Kreso Ljubicic in Neidhardts Abschluss (11.) und schließlich vergaben Münkel und Franz Faulstich nach einer Ecke eine riesige Doppelchance.

Ja, der Beginn war sehr ernüchternd und erinnerte an die Spitzenteams der 1. und 2. Bundesliga, die auch an den eigenen Nerven scheiterten und gerade dann verkrampften, als eine gute Leistung am wichtigsten nötig gewesen wäre.

Wir taten uns am Anfang schwer, überhaupt einen Fuß ins Spiel zu bekommen und glichen mit dem ersten vielversprechenden Angriff aus: Top-Torjäger Hedon Selishta behielt im Strafraum die Ruhe, spielte quer auf Manuel Konate-Lueken, der über Sebastian Ernst hinweg traf (24.). Danach unsere beste Phase des Spiels. Wir dominierten die Begegnung und hätten nun in Führung gehen müssen. Die beste Möglichkeit vereitelte Ernst klasse gegen Gianluca Alessandro (33.), der aus kurzer Distanz direkt auf den Torhüter schoss. 

In der Halbzeit dann das Endergebnis aus Kassel. Mit einem 2:2 Unentschieden unseres Kontrahenten schien der zweite Platz nun greifbar und die Alzenauer Fans erhofften sich nun irgendwie nur einen Sieg. Aber schon der Beginn des zweiten Abschnittes zeigte, das es an diesem Samstag sehr schwer werden würde, die nötigen drei Punkte einzufahren. Hünfeld starte offensiv und hatte die ersten Chancen. Nach 10 Minuten übernahmen wir das Zepter und hatte in einem hochintensiven Spiel mit ganz wenig Leerlauf die etwas besseren Chancen. Insbesondere der eingewechselte Elias Niesigk, Francesco Calabrese und Hedon Selistha liesen die letzte Konsequenz vor dem Tor vermissen. Hünfeld starte am Ende noch ein kleine Schlussoffensive und hätte uns mit einem Lucky-Punch in der Nachspielzeit den wichtigen einen Punkt entreißen können.

Trainer Angelo Barletta war nachher sehr, sehr zufrieden mit dem Punkt, weil Hünfeld uns mit einem Konter noch den einen Punkt hätte entreißen können. "Heute war es sehr schwer für uns. Ich glaube das Ergebnis von Kassel hat uns eher gehemmt, als beflügelt. Aber dieses Phänomen ist ja in letzter Zeit auch in höheren Klassen zu beobachten." 

Und so blieb es, trotz der Steilvorlage von Kassel, bei der gleichen Ausgangssituation wie vor dem drittletzten Spieltag. Uns fehlen aus den letzten beiden Spielen noch vier Punkte für den zweiten Tabellenplatz. 

Alzenau spielte mit:

Takidis – Kaiser, Milosevic (55. Sejdovic), Auer, Calabrese – Ljubicic, Wilke – Alessandro (73. Cetin), Köhler, Konate-Lueken (59. Niesigk) – Selishta.

Schiedsrichter: Marius Ulbrich (Phönix Düdelsheim).

Zuschauer: 240

Tore: 1:0 Florian Münkel (8.), 1:1 Manuel Konate-Lueken (24.).

Bilder zum Spiel:

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