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Keiner hat eine zufriedenstellende Lösung in der Coronakrise

Mit viel Hoffnung auf eine Lösung nahmen die Vereinsvertreter der Regionalliga Südwest an der gestrigen Videokonferenz der Regionalliga GbR teil. Doch auch deren Vertreter Sascha Döther konnte verständlicherweise keinen für alle befriedigenden Weg aus der Situation präsentieren. Keiner weiß wie es weitergeht und wie lange uns die Ausbreitung des Virus im Würgegriff hält. Fest steht dass die Vereine der 1. und 2. Liga eine ganz andere Sichtweise, als die Vereine ab der 3. Liga haben. Während die ersten beiden Ligen die Saison unter allen Umständen mit Geisterspielen durchpeitschen wollen, um an die vereinbarten Fernsehgelder zu kommen, wären Geisterspiele für viele Vereine ab der 3. Liga abwärts, wahrscheinlich das Aus für viele Vereine. Spiele ohne Zuschauereinahmen, dafür aber mit weiteren Kosten wie Prämien, Spielbetriebs-, Schiedsrichter- und Reisekosten, würden das finanzielle Loch für die Vereine nur weiter öffnen. Eine getrennte Lösung für die genannten Ligen wäre wohl der Königsweg. Die 1. und 2. Bundesliga spielen Ihre Saison unter Ausschluss der Öffentlichkeit, aber mit Fernsehübertragung zu Ende, während die Saison ab der 3.Liga abwärts für beendet erklärt wird und die nächste Saison bei Null startet. Dieser Lösung stehen sich wohl aktuell nur die einzelnen Verbände selbst im Wege, weil Sie keine Auf- und Abstiegsregelung finden. Die Vereine ab der 3. Liga abwärts brauchen eine schnelle Entscheidung, um den Erhalt der Vereinsstrukturen planen zu können. Wenn noch länger gewartet wird, droht vielen Vereinen die Insolvenz.

Ach ja, gestern auf der Videokonferenz wurde entschieden, dass der Spielbetrieb der Regionalliga Südwest bis mindestens 20.04.2020 ruht. Dabei war allen Beteiligten klar, dass es sich hierbei nur eine kurzfristige Verschiebung handeln würde. Eine eigenständige Entscheidung konnte ohne die oberen Ligen leider nicht getroffen werden. 

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