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Rückkehr an die Stätte eines der größten Spiele des FC Bayern Alzenau

Wenn am Samstag im Gießener Waldstadion das Regionalligaspiel zwischen dem gastgebenden FC Gießen und Bayern Alzenau angepfiffen wird, geht es um sehr wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt in der Regionalligasaison 2020/2021. Es zeichnet sich immer mehr ab, welche Teams die sechs Absteiger unter sich aus machen. Aktuell scheinen die Teams auf den Plätzen 17 (Alzenau) bis 22 Stadtallendorf, sowie die "Amateurteams" aus Pirmasens, Bahlinger SC und Hessen Kassel, die vermeintlichen Absteiger untereinander auszumachen. Eventuell rutscht auch noch das ein oder andere höher gehandelte Team in den Abstiegskampf. Immerhin sind noch ca. 26 Spieltage zu bestreiten und es kann noch viel passieren.

Gießen hat aktuell als 19. zwei Punkte, bei einem Spiel mehr, weniger als wir auf dem Konto. Mit einem Erfolg in Mittelhessen könnte uns auch moralisch ein ganz wichtiger Sieg gelingen. Mit welchem Personal Trainer Artur Lemm die brisante Begegnung angehen wird, entscheidet sich erst nach den beiden Trainings am Donnerstag und Freitag.

Für alle Alzenauer Fans kommen beim Namen Gießener Waldstadion, sofort Erinnerungen an eins der größten Spiele in der Alzenauer Vereinsgeschichte hoch. Am letzten Spieltag der Saison 2018/2019 verdrängten wir mit zwei Toren in der Nachspielzeit, den schon feierten KSV Hessen Kassel, noch vom Relegationsplatz zum Aufstieg in die Regionalliga. Die damalige Partie war aus Alzenauer Sicht an Dramatik nicht mehr zu überbieten. Ein Unentschieden beim Meister FC Gießen hätte schon gereicht, um den zweiten Platz zu sichern. Nach einem guten Spiel lagen wir kurz vor Schluss plötzlich mit 0:2 hinten. Mit letztem Einsatz verhindert Danilo Milosevic einen Konter zum 0:3. Einige Alzenauer Fans machten sich schon auf den Heimweg. Dann geschah das kleine Fußballwunder. Erst brachte uns Allesandro in der 90. Minute mit dem Anschlusstreffer wieder ran, dann krönte Salvatore Bari seine Alzenauer Zeit mit dem Ausgleich in der 93. Minute und schoss uns in die Relegation, über die wir uns dann für die Regionalliga qualifizierten. Ach ja, die zu früh abgereisten Fans, erfuhren dann im Radio vom Ausgleich und verstanden die Welt nicht mehr. Für alle anderen ca. 200 Alzenauer Zuschauer wird dieses Spiel immer in Erinnerung bleiben. 

Vom damaligen Kader sind Marcel Wilke, Kreso Ljubicic, Luca Bergmann und Cetin Kubilay ebenso noch dabei, wie aus dem Trainerteam Birger Naß.

Aufgrund der Wetterprognose konnte heute noch nicht gesagt werden, ob das Spiel auf Rasen im Waldstadion, oder auf Kunstrasen stattfindet. Auf alle Fälle wird es wieder heiß hergehen, zwischen Alzenau und Gießen. 

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