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Nur zwei Absteiger, aktuell 10 Punkte Rückstand zum rettenden Ufer

Eigentlich waren wir schon sportlich abgestiegen. Nach der gestrigen Entscheidung der Regionalliga Südwest GbR reduziert sich die ursprüngliche Absteigerzahl von sechs Vereine auf zwei Teams (siehe u.a. Pressemeldung der Regionalliga Südwest). Für uns eröffnet sich somit wieder eine minimale Chance auf den Klassenerhalt. Aktuell fehlen uns bei noch acht ausstehenden Spielen 10 Punkte auf den Drittletzten Schott Mainz. 

Nun heißt es gegenüber dem ursprünglichen Plan, nach der Pokalschlacht gegen Offenbach und der mittlerweile sechsten (!) englischen Woche in Folge, in Ulm Kräfte zu schonen, nochmal alles zu versuchen, um den Abstand auf Schott Mainz zu verkürzen. Optimal wäre, wenn wir bis zum Heimspiel gegen Schott Mainz den Abstand um vier Punkte, auf sechs Zähler verkürzen könnten. Dann hätten wir die Möglichkeit, mit einem Heimsieg den Druck auf die Mainzer zu erhöhen. In den dann noch verbleibenden vier Spielen wäre ein spannender Saisonendspurt garantiert.

Allerdings wird es schon am Samstag in Ulm sehr schwer werden. Die Gastgeber werden sicher nochmal alles dran setzen, um Ihre letzte Chance im Aufstiegskampf zu nutzen. Nur ein Sieg gegen uns, würde diese im Aufstiegsrennen belassen. Für beide Teams ist es somit ein typisches Alles- oder Nichts Spiel, anlog der Pokalbegegnungen. Und hierin konnten wir durch den Sieg gegen Kickers Offenbach im Hessenpokal Viertelfinale, ein Erfolgserlebnis verbuchen.

Am besten wir betrachten das Spiel in Ulm für uns als Pokalbegegnung und knüpfen an die "Klasseleistung" vom Mittwoch an.    

die offizielle Pressemeldung der Regionalliga Südwest GbR

Regionalliga Südwest: Keine Aufsteiger aus den Oberligen

Die Gesellschafterversammlung und die Spielkommission der Regionalliga Südwest GbR haben nach umfassender interner und externer Rechtsprüfung heute entsprechende Beschlüsse hinsichtlich der Zulassung zur Spielzeit 2021/22 gefasst.

Demnach gilt als Voraussetzung für die sportliche Qualifikation als Aufsteiger in die Regionalliga Südwest 2021/22, dass die betreffenden Vereine und/oder Kapitalgesellschaften in den nachgeordneten Oberligen (Oberliga Baden-Württemberg, Lotto Hessenliga und Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar) in der Saison 2020/21 mindestens 50 % der im jeweiligen Spielmodus vorgesehenen Spiele absolviert haben. Soweit die sportliche Qualifikation bei den betreffenden Vereinen und/oder Kapitalgesellschaften der nachgeordneten Oberligen in der Spielzeit 2020/21 nach Maßgabe der 50% nicht gegeben ist, so reduziert sich der Abstieg aus der Regionalliga Südwest 2020/21 entsprechend auf zwei Vereine.

Die Regionalliga Südwest GbR stützt ihre Entscheidung im Wesentlichen darauf, dass es sach- und interessengerecht ist, den Aufstieg und die Teilnahme an den Aufstiegsspielen zur Regionalliga Südwest von sportlichen Voraussetzungen abhängig zu machen, die die Teilnehmer der nachgeordneten Oberligen, namentlich die Oberliga Baden-Württemberg, die Lotto Hessenliga und die Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar, zu erfüllen haben.

Unter Berücksichtigung der wenigen ausgetragenen Spiele in den drei Oberligen wird den bisherigen sportlichen Leistungen kein hinreichender Aussagewert für die Ermittlung von Aufsteigern beigemessen.

In der Oberliga Baden-Württemberg haben die 21 Vereine derzeit erst 11 bis 13 von insgesamt 42 zu absolvierenden Spieltagen bestritten. Die Lotto Hessenliga wurde nach Durchführung von 11 bzw. 12 von insgesamt 38 Spieltagen vorzeitig durch Abbruch beendet. Die Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar spielt in der Spielzeit 2020/2021 in einem besonderen Spielmodus mit zwei Staffeln (Nord und Süd) zu je 12 Mannschaften. Die Saison wurde abgebrochen, nachdem die Teilnehmer zwischen 6 und 9 von insgesamt 22 Spielen der Vorrunde absolviert hatten. Entsprechend wird den bisherigen sportlichen Leistungen in den drei Oberligen kein hinreichender Aussagewert für die Ermittlung von Aufsteigern beigemessen.

Im Rahmen der Interessenabwägung fand zudem Berücksichtigung, dass die Regionalliga Südwest GbR auch eine Rücksichtnahme- und Fürsorgepflicht gegenüber den Teilnehmern der Regionalliga Südwest trifft, deren Möglichkeit zum Klassenerhalt im Zusammenhang mit den Aufstiegsmöglichkeiten aus den nachgeordneten Oberligen steht.

In die Entscheidung der Regionalliga Südwest GbR fließt zudem das Bedürfnis nach einer einheitlichen Regelung für die beteiligten Regional- und Landesverbände ein, gerade auch im Rahmen der pandemiebedingten Sonderregelungen für die Spielzeit 2020/2021. Entscheidend ist deshalb, dass der Aufstieg in die Regionalliga Südwest für alle drei Oberligen einheitlich geregelt wird, so dass es keine Ungleichbehandlungen innerhalb der gleichen Spielklasse gibt.

Als Grundlage für den Beschluss der Gesellschafterversammlung der Regionalliga Südwest GbR diente nach einer ersten internen Prüfung auch ein externes Rechtsgutachten.

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