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Anpfiff um 16 Uhr in der Main-Echo Arena

Mit dem U23 Team aus Freiburg kommt im siebten Heimspiel dieser noch jungen Saison nun schon die dritte Zweitvertretung eines Bundesliganachwuchsteams in die Main-Echo Arena nach Alzenau. Dass es der Spielplan nicht sehr gut mit uns meinte, steht auf dem einem Blatt, dass die Freiburger trotz großer Seniorenkader auf die Spielverlegung wegen Länderspielabstellungen bestanden ist eine andere Sache. Somit treffen wir erst am Mittwoch, anstatt am zuschauerfreundlichen Samstag, auf die Schwarzwälder.

Freunde haben sich die Freiburger mit dieser Aktion in Alzenau nicht gemacht, zumal die Begegnung wegen fehlendem Flutlicht schon um 16 Uhr angepfiffen werden muss. Einen auf ehrenamtlichen Strukturen aufgebauten Verein wie Alzenau bringt dies in arge Verlegenheit und kostet auf alle Fälle einiges an Zuschauereinnahmen.

Dass dies einer Zweitvertretung, welche komplett von dem Fernsehgeld der Bundesligamannschaft finanziert wird, egal ist, zeigte sich bei den Absprachen der Spielverlegungstermine.  U23-Trainer Christian Preußer beharrte auf die Spielverlegung, da ihm ein U19-Spieler und zwei U20 Spieler nicht zur Verfügung gestanden hätten.

Mittlerweile geht der Trainer der U23 schon in die vierte Spielzeit und muss jedes Jahr praktisch ein neues Team bilden. In einem Interview sagt er selbst: „Wir haben in der U23 ja immer eine relativ hohe Fluktuation und jede Saison quasi einen Neustart, da auch viele Spieler aus der U19 nachkommen." 

Den Erfolg des SC Freiburg mit seiner vorbildlichen Jugendarbeit beschreibt er so:

„In erster Linie ist es wichtig, dass die zu Profis ausgebildeten Spieler den SC-Weg über die Fußballschule mit voller Überzeugung mitgegangen sind. Es ist wichtig, dass sich junge Spieler Zeit lassen und Geduld aufbringen, gleichzeitig aber maximal ehrgeizig und mit Hartnäckigkeit an ihren Stärken und Schwächen arbeiten. Das haben alle vier mit ihren unterschiedlichen Charaktereigenschaften gut hinbekommen. Und das ist dann natürlich für die Fußballschule und den ganzen Verein perfekt, dafür machen wir es ja.“

Dem Umstand, dass sich das Gesicht der Mannschaft immer wieder teils drastisch verändert, nimmt er mittlerweile gelassen:

 „Wir haben uns daran gewöhnt, dass wir in vielen Aspekten quasi von vorne anfangen müssen. Wir können natürlich schon auf ein paar Sachen aufbauen, weil Spieler dabei sind, die schon letztes Jahr und vorletztes Jahr da waren. Aber die ganz grundsätzliche Spielidee, auf was wir achten, was uns wichtig ist, wie wir Standardsituationen spielen, das müssen wir uns alles neu erarbeiten. Dementsprechend gibt es jedes Jahr unterschiedliche Phasen und Zeiten bis die Rädchen ineinandergreifen. Unser Anspruch ist jedoch, im Laufe der Saison sichtbare Entwicklungsschritte zu erkennen und das haben wir die letzten Jahre immer gut hinbekommen.“

Dieses Jahr war der Umbruch nicht so groß. Die Mannschaft hat schon ein Gesicht, was auch der Trainer bestätigt:

„Von der Anzahl der Ab- und Zugänge ist er tatsächlich nicht so groß, letztes Jahr war es aber im Vergleich auch extrem. Damals waren sechzehn Spieler neu im Team. Dieses Jahr sind es „nur" neun, aber natürlich fallen auch einige Leistungsträger wie zum Beispiel Fabian Rüdlin, Christoph Daferner, Nico Schlotterbeck und Niclas Thiede weg. Dementsprechend vollzieht sich in der Startelf schon ein ordentlicher Umbruch.“

Die Regionalliga sieht er als starke Liga an:

 „Es gibt wahrscheinlich acht Vereine die aufsteigen wollen. Wenn man sich die Etatgrößen und die Tradition der Vereine anschaut, ist das definitiv eine sehr, sehr interessante Liga, die uns aber unglaublich viel abverlangen wird. Ich denke es ist die perfekte Liga für uns, zumal einige ambitionierte Amateurvereine neu dabei sind. Mit den zweiten Mannschaften aus Mainz und Hoffenheim ist das eine gute Mischung, gleichzeitig aber auch sehr unberechenbar und anspruchsvoll. Und wenn man dann in Saarbrücken, Homburg oder Offenbach vor vielen Zuschauern spielt, hat das auch nochmal einen besonderen Reiz.“

 

 

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