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Olympia-Sieger Armin Hary startete für den FSV Frankfurt

Den FSV Frankfurt euch, liebe Leser von „Attacke Alzenau“ vorzustellen, hieße „Eulen nach Athen tragen“. Zu sehr kennen sich beide Vereine, obwohl die Mannschaft vom Bornheimer Hang meist einige Klassen höher agierte als die „Kleinen Bayern“. Während unserer Regionalliga-Zugehörigkeit zwischen 2009 und 2013 gab es rasante Partien gegen die U 23 des FSV, des weiteren  Testspiele und Hessenpokal-Begegnungen gegen die Profitruppe. Durch Alzenaus erneuten Aufstieg spielen plötzlich beide Vereine in einer Liga, nicht zuletzt deshalb, da der FSV Frankfurt im Profi-Bereich in den letzten Jahren einige Tiefschläge hinnehmen musste und die U 23 mittlerweile nicht mehr besteht. Lange Zeit spielten die „Bornheimer“ in der zweiten Bundesliga und boten ihren Anhängern ausgesprochen gute Fußball-Kost. Im Jahr 2013 schlitterten die FSV-ler nur knapp an der Aufstiegsrelegation zur ersten Liga vorbei und wurden am Ende Vierter, die beste Platzierung insgesamt. Mit dem Rutsch in die Regionalliga Südwest kämpft der Verein um den sportlichen Anschluss in Hinblick auf Höherklassigkeit, welche derzeit in weite Ferne gerückt ist.

Aktuell im hinteren Bereich der Tabelle etabliert, geht es für den FSV genau so um den Klassenerhalt wie für die Alzenauer. Zwei Neuzugänge in der Winterpause stehen zu Buche: aus Gießen kam Alban Lekaj und nach halbjähriger Vereinslosigkeit Jesse Garon Sierck zurück an den „Hang“. Thomas Brendel – aus seiner Trainerzeit in Eschborn und Fulda uns Alzenauern bestens bekannt – ist sportlicher Leiter und Trainer zugleich beim FSV Frankfurt. In seine Person setzt die Vereinsführung große Hoffnung, aus der jetzigen Talsohle heraus zu kommen.

Im Jahr 1899 wurde der FSV Frankfurt gegründet und bildete viele Jahrzehnte zusammen mit der „Eintracht“ die Dominanz in Hessen. Neben dem Fußball erreichte man auch in der Leichtathletik große Erfolge. Im Jahr 1960 war es, als sich ein junger Sprinter namens Armin Hary dem FSV anschloss und zur Freude von ganz Deutschland bei den Olympischen Spielen in Rom gleich zwei Gold-Medaillen in Empfang nehmen durfte (100-Meter-Lauf und 4x100-Meter-Staffel). Lange Zeit liegt dieser Glanz zurück. Das „Schwarzblaue Herz“, damit ist die Fan-Gemeinde in den Vereins-Farben des FSV gemeint, hofft natürlich sehr, dass der Fahrstuhl des Erfolges bald wieder höhere Gefilde erreicht. Das Duell am kommenden Samstag in der Alzenauer Main-Echo-Arena ist sicherlich als Partie auf Augenhöhe zu betrachten. Für den Sieger lohnt der Anschluss ins Tabellen-Mittelfeld. Für Spannung ist also gesorgt. Verläuft die Partie ähnlich rasant wie das Hinspiel am „Bornheimer Hang“ (Endstand 2:2), so kommen die Fans voll auf ihre Kosten.

Anstoß ist am Samstag, 29. Februar um 14.00 Uhr.

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