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Duelle Hoffenheim – Alzenau mehrmals auf Augenhöhe

Dass der heutige Gegner in der Main-Echo-Arena, bei deren Fans „Hoffe Zwo“ genannt, nahezu erfolglos in die Saison gestartet ist, war selbst in Fachkreisen nicht unbedingt zu erwarten. Nur vier Pluspunkte und Tabellenplatz 19 passen rein gar nicht ins Bild der zweiten Garnitur des Bundesligisten, da man immer eine gute Rolle in der Regionalliga, mit meist vorderen Rängen einnahm. Vor gut einer Woche erfolgte ein doch etwas überraschender Trainerwechsel. Kai Herdling heißt der Neue, der das Amt von dem in dieser Runde bisher erfolglosen Marco Wildersinn, übernahm. In der Heim-Begegnung am vergangenen Wochenende gegen den Tabellenzweiten SC Freiburg unterlag man denkbar knapp mit 0:1. Wie bei vielen Vereinen in diesem Jahr, war auch der Hoffenheimer Kader von zahlreichen Zu- und Abgängen geprägt. Während elf Spieler dem Team den Rücken kehrten, kamen sechs Talente aus der eigenen U 19 hinzu, ergänzt durch eine Reihe junger Fußballer aus ganz Deutschland, bis hin aus dem Nachbarland Österreich und aus Slowenien. Eines steht fest: die Trainings- und Ausbildungsbedingungen bei den Hoffenheimern gelten als hervorragend und so hofft man, bald wieder in die Erfolgsspur zurück zu kehren. Ob dies schon im unterfränkischen Alzenau gelingt, wird sich zeigen.

Der FC Bayern hat durch die Nachholbegegnung am Mittwoch zuvor (14. Oktober) beim Bahlinger SC erneut eine Englische Woche zu absolvieren, wird aber alles daran setzen, seine makellose Heimbilanz mit sechs Punkten aus zwei Spielen fort zu setzen.

Ein Blick zurück zeigt, dass Alzenau den „Kraichgauern“ oft ebenbürtig war. Im September letzten Jahres endete die Partie vor der Corona-Pandemie in der Main-Echo-Arena 1:1 Unentschieden (1:0 für die Bayern durch Marcel Wilke-Kopfball in der 78. Minute, den 1:1 Ausgleich für Hoffenheim erzielte Andreas Ludwig in der 84. Minute). Denkwürdig auch das Spiel im Jahr 2013, damals im Dietmar-Hopp-Stadion in Hoffenheim, welches ebenfalls 1:1 endete. Alzenau als Schlusslicht beim Tabellenführer, Bayern-Keeper Patrick Emmel trieb im Spiel seines Lebens ganz Hoffenheim mit sensationellen Paraden zur Verzweiflung, David Lange gelang Mitte der zweiten Halbzeit mit einem Traumtor die Alzenauer Führung und nur aufgrund einer Undiszipliniertheit eines damaligen Bayern-Akteurs (Name bleibt Geheimnis im Gedächtnis des Schreibers) gelang Hoffenheim in der dritten Minute der Nachspielzeit noch der Treffer zum 1:1.

Eines steht fest: auch diesmal wird in der Main-Echo-Arena wieder hohe Amateur-Fußballkost geboten, die bayerischen Unterfranken gegen die badischen Kraichgauer in der Regionalliga Südwest.

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