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Letzte Partie in Alzenau endete 1:1 unentschieden 

Als Senkrechtstarter im Hessischen Fußball-Bereich hat der im Ursprung als TSV Steinbach benannte Verein innerhalb der vergangenen zehn Jahre den sensationellen Aufstieg von der Bezirksklasse bis in die Regionalliga absolviert. Das kleine 900-Seelen-Dorf Steinbach, in der Nähe von Dillenburg und Haiger gelegen, spielt mittlerweile eine ganz bedeutende Rolle in der Regionalliga Südwest. Im Jahre 2015 als Hessenmeister aufgestiegen, hat sich der 2018 in Steinbach-Haiger umbenannte Fußballclub von Beginn an im oberen Tabellenbereich etabliert und meldet derzeit als Tabellen-Primus (mit 22 Punkten auf Platz 1) deutliche Ansprüche auf Meisterschaft und Drittliga-Aufstieg an. Großer Sponsor des Vereins ist das Unternehmen Sibre (Siegerland-Bremsen). Mit dessen Unterstützung entstand zudem das Sportzentrum Haarwasen. Dieses befindet sich auf dem ehemaligen Gelände von Eintracht Haiger, auf einer Anhöhe über der Stadt gelegen. Knapp 5000 Zuschauer fasst das neue Stadion, in dem der FC Bayern beim letzten Aufeinandertreffen im August 2019 eine unglückliche 1:4 Niederlage hinnehmen musste. Unglücklich deshalb, weil Alzenaus Ausgleich zum 2:2 in der letzten Viertelstunde aus unerklärlichen Gründen nicht anerkannt wurde. Zu einem Rückspiel kam es wegen schlechter Wetter-Bedingungen und dem folgenden Corona-Eintritt bisher nicht. So findet nun knapp ein Jahr später, jetzt in der neuen Saison, ein Gastspiel der „Steinbacher“ in der Alzenauer Main-Echo-Arena statt. Mittlerweile hat sich in Sachen sportlicher Erfolge so einiges getan bei den Gästen, welche diesmal relativ wenige Zu- und Abgänge zu verzeichnen hatten. Nur eine knappe Niederlage steht bisher zu Buche, dafür aber teils deutliche Siege, sodass Tabellenplatz Eins nicht von ungefähr kommt. Ganz nach den Planungen der Vereinsführung und des Trainerteams um Chef-Coach Adrian Alipor. Klar, dass Steinbach-Haiger unter Vollprofi-Bedingungen trainiert und diesen Weg zielstrebig weiter gehen möchte. Ein Volltreffer scheint die Neu-Verpflichtung von Enes Bytyqi zu sein, der als bester Angreifer mit sieben Treffern die Torjägerliste der Regionalliga Südwest anführt.

In Alzenau spielte der TSV erst einmal, es war Anfang Mai, im Hessenliga-Meisterschaftsjahr 2015. Steinbach wollte mit einem Sieg am „Rothen Strauch“ den Titel vor den Kamera-Augen des Hessischen Fernsehens vorzeitig eintüten. Alles war gerichtet, die Fan-Busse wurden bereits bei der Anfahrt von Reportern begleitet und Steinbach ging nach 24 Minuten Spielzeit programmgemäß mit 0:1 in Führung. Doch bereits zwei Zeiger-Umdrehungen später glich unser damaliger Bayern-Spieler Marco Fritscher durch einen verwandelten Foul-Elfmeter zum 1:1 Endstand aus und die Zeremonie musste auf das nächste Heimspiel verschoben werden. In der Zwischenzeit hat sich nach dem Aufstieg in die Regionalliga viel getan, die Team-Qualität wurde ständig verbessert. Die Akteure, fast alle mit hochklassiger Fußball-Erfahrung ausgestattet, gelten als klarer Favorit bei der bevor stehenden Partie in Alzenau.

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Beim letzten aufeinander Treffen in Alzenau in der Saison 2014/2015 trennten sich beide Teams mit einem 1:1 Unentschieden. Auf unserem Bild jubelt Marco Fritscher (jetzt Kickers Offenbach) nach seinem verwandelten Foulelfmeter

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