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„Ich fiebere noch genauso mit wie vor 40 Jahren!“

Anfang des Monats August feierte Ehrenmitglied Bruno Trageser seinen 80. Geburtstag. Der langjährige Vorsitzende des FC Bayern erfreut sich bester Gesundheit und verfolgt nach wie vor jedes Heimspiel als Stammgast auf der Sitztribüne, und zwar so wie man ihn kennt: Temperamentvollund mit ganzem Herzen für seinen FC Bayern. Eine Delegation der Vorstandschaft sowie Ehrenausschussvorsitzender Ferdi Seitz gratulierten dem Jubilar im Namen des Vereins und übermittelten ihm alle guten Wünsche für die Zukunft.

Das freudige Ereignis bot gleichzeitig Gelegenheit zum Gespräch über längst vergangene Tage und über das aktuelle Vereinsgeschehen:  

Bruno, die reiferen Anhänger des FC Bayern erinnern sich an die Zeit, als Du die Spiele noch auf Balkon des früheren Klubheims, damals in verantwortlicher Funktion,  hochgradig engagiert, lautstark, mit markanter tiefer Stimme, manchmal mit durchaus kritischen Kommentaren, verfolgt hast. Von Deinem Enthusiasmus hast Du bis heute so gut wie nichts eingebüßt. Hast Du eine Erklärung?

Das liegt natürlich auch an meinem Naturell. Andererseits kann man sich, wenn man den Verein als Vorsitzender mehr als 20 Jahre geführt hat, dem ganzen schwer entziehen. Ich gehöre dem Klub seit Kindesbeinen an. Der FC Bayern war, ist und bleibt ein wesentlicher Bestandteil meines Lebens. Deshalb kann ich gar nicht anders als noch genauso mit zu fiebern wie seit jeher. 

Was ist denn der wesentliche Unterschied  im höherklassigen Amateurfußball von früher und von heute?

Der Fußball hat sich in allen Bereichen ernormweiterentwickelt. Nicht nur auf dem grünen Rasen, sondern auch bezüglich der Anforderungen, die heutzutage mit der Vereinsführung verbunden sind. Früher konnte man dieses Pensum weitestgehend mit zwei oder drei Personen bewältigen. Heute ist das kaum noch möglich, jedenfalls auf rein ehrenamtlicher Basis. Sponsoren  waren auch zu meiner Zeit schon unerlässlich. Sie waren aber meiner Meinung nach damals nicht wie die meisten heute Werbepartner oder Geldgeber, sondern meistens noch vielseitiger engagiert.

Die heutigen modernen äußeren Rahmenbedingungen sind natürlich mit denen vergangenen Zeiten nicht zu vergleichen. Wenn ich da meine aktive Schüler-und Jugendzeit zurückdenke, an die früheren Sportplätze in der Sandkaute (heute Bereich Taunusring/Hochstraße, Anm.d.Red.).,Rasenplätze Fehlanzeige. Was waren wir froh, als die Amerikaner um 1950 das Areal am Rothen Strauch planierten und im Jahr 1952 gegen die SpVgg. Fürth anlässlich der Stadterhebung nach dem Krieg das erste Großereignis stattfinden konnte. 

Zurück zur Aktualität. Was kann unsere Mannschaft in dieser Saison erreichen?

Ich denke unter den ersten Fünf können wir landen. Für ganz oben reicht es angesichts der starken Konkurrenz, die größtenteils unter Profibedingungen arbeiten kann, meiner Ansicht nach wahrscheinlich nicht. Wenn es besser kommt, bin ich nicht böse drum.

Worin liegen für die Stärken unserer Elf?

Die Mannschaft braucht noch ein paar Spiele, um sich zu finden, aber sie ist ungemein entwicklungsfähig. Hinten stehen sie schon recht kompakt. Das Mittelfeld agiert noch relativ unauffällig: Lubicic kann noch sehr wertvoll werden, Kalata hat ein Kämpferherz und zeigt in jedem Match riesigen Einsatz. Mit Selista haben wir im Angriff einen überragenden Neuzugang und ausserdem eine Reihe überaus talentierten Spielern, wie zum Beispiel Luca Bergmann, der alle Voraussetzungen mitbringt.

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