Javascript ist deaktiviert
Für eine vollständige Ansicht der Webseite muss Javascript aktiviert sein.
Eine Anleitung wie Sie JavaScript in Ihrem Browser einschalten, befindet sich hier.

23.11.2019 - Hallenhighlight Greenwoodcup!

Am Wochenende 23./24. November veranstaltete Hösbach Bhf. den hochkarätig besetzten Greenwoodcup in Hösbach. In unserer Gruppe hatten wir es mit den U11-Junioren vom HSV, den Bayern als Titelverteidiger und Hannover 96 zu tun. Hinzukamen mit Bessenbach und der ersten Mannschaft des Gastgebers noch zwei regionale Teams. Ziel war es, die Zwischenrunde zu erreichen. Im ersten Spiel trafen wir auf den HSV. Hier spielten unsere Jungs noch mit zu viel Respekt. Sie verteidigten gut, hatten aber wenige Akzente nach vorne. Nach 10 Minuten stand es 0:3, ein achtbarer Erfolg. Im zweiten Spiel gegen Hannover 96 dann das erste Highlight. Es war ein ganz anderer Auftritt als noch gegen den HSV. Aggressive Verteidigung und schöne offensive Spielzüge spiegelten ein Duell auf Augenhöhe wieder. Durch zwei schöne Tore von Fynn und Wael gingen sie mit 2:0 in Führung und schnupperten an der ersten Sensation des Turniers. Durch den Anschlusstreffer 90 Sekunden vor Schluss kam noch einmal Spannung auf. Leider mussten die Jungs dann doch noch den Ausgleich hinnehmen, das Spiel endete 2:2. Trotz des späten Gegentores, waren sie stolz auf ihre Leistung und jetzt auch im Turnier angekommen. Der nächste Gegner sollten die großen Bayern aus München sein und das Spiel begann denkbar schlecht. Direkt nach dem Anstoß fiel bereits das 1:0 für die Bayern. Aber davon ließen sich unsere Jungs nicht beeindrucken. Auch bei diesem Spiel konnte man keinen Klassenunterschied erkennen. Die kleinen Bayern aus Alzenau hielten bravurös mit und kamen drei Minuten vor Spielende zum vielumjubelten Ausgleich. Es sollte der ein zigste Gegentreffer für die Münchener in der Vorrunde bleiben. Aber jetzt begann auch eine große Abwehrschlacht, denn der Druck wurde immer größer. Mit viel Geschick und etwas Glück überstanden sie die Zeit und trotzten dem großen Rivalen einen Punkt ab. Das war dann auf jeden Fall die erste Sensation. Mit zwei Punkten auf der Habenseite ging es abschließend in die „Endspiele“ um den Einzug in die Zwischenrunde gegen die regionalen Mannschaften, die allesamt deutliche Niederlagen gegen die Bundesligisten einstecken mussten. Zwei souveräne Siege, 5:0 gegen Bessenbach und 4:0 gegen Hösbach/Bhf I, und das Ziel war erreicht. Somit trafen sie einen Tag später auf die Mannschaften vom 1. FC Köln, Viktoria Aschaffenburg und dem VfB Stuttgart. Köln hatte seine Vorrundengruppe souverän gewonnen, geriet aber durch einen schönen Schlenzer von Fynn gegen uns mit 0:1 in Rückstand. Eigentlich hätte es auch 2:0 stehen müssen, aber der Schiedsrichter hatte durch eine fragwürdige Entscheidung etwas dagegen. Wie schnell sich das Blatt in der Halle wenden kann, mussten die Jungs dann leider erfahren. Denn anstatt 2:0 für uns, stand es zwei Minuten später 2:1 für Köln. Ein Schuss in den Winkel besiegelte die 1:3 Niederlage. Ein Spiel bei dem mehr drin gewesen wäre. Im nächsten Spiel stand das Regionalderby gegen Viktoria Aschaffenburg an und unseren Jungs waren die Strapazen langsam anzumerken. Leider war es unserem Trainerteam nicht möglich, wie die anderen Teams immer wieder Blockwechsel durchzuführen. Aber auch dem Nachbarn aus Aschaffenburg lieferten sie einen großen Kampf. Dem unglücklichen 0:1 folgte der Ausgleich nach einer Ecke durch Wael. Jetzt keimte wieder Hoffnung auf, denn durch einen Sieg wäre das Viertelfinale noch möglich gewesen. Doch zwei Minuten vor Schluss, einem erneuten Blockwechsel, brachte Aschaffenburg frischere Spieler und unsere Jungs mussten das 1:2 schlucken. Die endgültige Entscheidung fiel dann kurze Zeit später, als unser Kapitän für zwei Minuten vom Feld musste. Im letzten, bedeutungslosen Zwischenrundenspiel mussten sie sich mit 0:1 dem VfB Stuttgart geschlagen geben. Auch hier war die Möglichkeit zum Ausgleich durch Emirhan da. Es war ein tolles Erlebnis für die Jungs, auch zu erkennen, dass mit unbändigem Willen vieles möglich ist. In keinem Spiel waren sie deutlich unterlegen. Mit etwas mehr Spielglück wäre auch ein Sieg gegen einen „Großen“ möglich gewesen. Am Ende stand der 13. Platz, die beste Platzierung seitdem es den Greenwood-Cup gibt. Voller Stolz traten wir die Heimreise an! Wahrscheinlich werden wir noch oft an dieses Wochenende zurückdenken.



Top