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Zweigeteilter Alternativspielplan verpasst knapp die Mehrheit

Mit einer Rundmail wurde den Regionalligavereinen mitgeteilt, dass aufgrund der Abfrageergebnisse unter den Vereinen nun erst mal mit einer normalen Spielerunde in der Saison 2020/2021 geplant wird.

Leider stimmten nur 10 von 22 Vereinen für das Alternativmodell einer zweigeteilten Liga mit anschließender Auf- bzw. Abstiegsrunde. Das bedeutet, dass in einen absolut verkürzten Zeitrahmen vom 01.09.2021 – 6.6.2020 mindestens 42 Pflichtspiele bestritten werden müssten. Sollte Kaiserlautern noch absteigen wären es 44 Punktspiele plus die anstehenden Pokalspiele. Dazu wurde gemäß Rahmenspielplan die Winterpause extrem verkürzt. Das letzte Spiel im Jahr 2020 wäre am 20.12., das erste Spiel im Jahr 2021 am  05.02. Die aktuell nötigen acht englischen Wochen wurde zu Beginn und am Ende der Saison eingepflegt. Ein Wahnsinnsprogramm für eine Amateurliga. Immerhin wurden, um witterungsbedingte Spielausfälle möglichst zu vermeiden, Kunstrasenplätze als Ausweichspielstätte zugelassen.

Die Spielkommission ließ sich aber mit der endgültigen Entscheidung noch ein kleines Hintertürchen offen. Sollte es absehbar sein, dass aufgrund des Corona Virus die Situation sich wieder verschlechtert, kann noch auf einen Alternativspielplan ausgewichen werden.

Leider wurde durch das Abstimmungsergebnis unserer Meinung nach versäumt, mit einem attraktiven Spielplanmodell (trotzdem 30 bzw. 32 Spiele pro Verein) der aktuellen Situation gerecht zu werden. Die Argumentation der Befürworter der normalen Spielrunde, mit der Mehranzahl an Heimspielen Verluste der vergangen Saison auszugleichen, kann ganz schnell zum Bumerang werden, wenn nämlich Zuschauer gar nicht, oder nur begrenzt zugelassen werden sollten. Dann würden zwar die Kosten bestehen bleiben, aber die Einnahmen wegbrechen.

 

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