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Am Samstag um 14 Uhr Heimspielstart in das Fußballjahr 2020

Im ersten Spiel nach der Winterpause gastiert der Tabellendritte TSV Steinbach-Haiger beim FC Bayern Alzenau. Als Senkrechtstarter im Hessischen Fußball-Bereich hat der im Ursprung als TSV Steinbach benannte Verein innerhalb der vergangenen zehn Jahre den sensationellen Aufstieg von der Bezirksklasse bis in die Regionalliga absolviert. Das kleine 900-Seelen-Dorf Steinbach, in der Nähe von Dillenburg und Haiger gelegen, spielt mittlerweile eine ganz bedeutende Rolle in der Regionalliga Südwest. Im Jahre 2015 als Hessenmeister aufgestiegen, hat sich der 2018 in Steinbach-Haiger umbenannte Fußballclub von Beginn an im oberen Tabellenbereich etabliert. Großer Sponsor des Vereins ist das Unternehmen Sibre (Siegerland-Bremsen). Mit dessen Unterstützung entstand zudem das Sportzentrum Haarwasen. Dieses befindet sich auf dem ehemaligen Gelände von Eintracht Haiger, auf einer Anhöhe über der Stadt gelegen. Knapp 5000 Zuschauer fasst das neue Stadion, in dem der FC Bayern in Hinspiel eine unglückliche 1:4 Niederlage hinnehmen musste. Unglücklich deshalb, weil Alzenaus Ausgleich zum 2:2 in der letzten Viertelstunde aus unerklärlichen Gründen nicht anerkannt wurde. Mittlerweile ist eine halbes Jahr vergangen, Steinbach-Haiger trainiert unter Vollprofi-Bedingungen. Im Januar weilte das Team sogar zu einem intensiven Trainingslager in der Türkei. Dort besiegte man in einem Testspiel den rumänischen Zweitligisten Calarasi mit 2:0. Ebenfalls siegreich gingen vorhergehende Partien gegen Rotweiß Essen, Rotweiß Oberhausen und die U 23 von Fortuna Düsseldorf aus. Mit Florian Bichler, der bereits 59 Drittliga-Spiele absolvierte, wechselte in der Winterpause ein weiterer Hochkaräter an den Haigerer Haarwasen. Der Besucherschnitt dort liegt derzeit übrigens bei rund 1300 Zuschauern pro Heimspiel.

Letzte Partie in Alzenau endete 1:1 unentschieden

In Alzenau war der TSV erst einmal zu Gast. Anfang Mai, im Hessenliga-Meisterschaftsjahr 2015, wollte Steinbach mit einem Sieg am „Rothen Strauch“ den Titel vor den Kamera-Augen des Hessischen Fernsehens vorzeitig eintüten. Alles war gerichtet, die Fan-Busse bereits bei der Anfahrt von Reportern begleitet und Steinbach ging nach 24 Minuten Spielzeit programmgemäß mit 0:1 in Führung. Doch bereits zwei Zeiger-Umdrehungen später glich unser damaliger Bayern-Spieler Marco Fritscher (heute Schweinfurt 05) durch einen verwandelten Foul-Elfmeter zum 1:1 Endstand aus und die Zeremonie musste auf das nächste Heimspiel verschoben werden. Mittlerweile hat sich nach dem Aufstieg in die Regionalliga viel getan, die Team-Qualität wurde ständig verbessert, sodass Steinbach-Haiger längst als eine der Top-Mannschaften der Liga gilt. Der jetzige Kader umfasst 26 Akteure, allesamt mit hochklassiger Fußball-Erfahrung ausgestattet. Alleine deshalb gilt das Team als klarer Favorit bei der bevor stehenden Partie in Alzenau. Der Trainer heißt Adrian Alipour, welcher zu Saisonbeginn vom Wuppertaler SV zu den Hessen wechselte. Geführt wird der TSV Steinbach-Haiger von Vorstand Roland Kring zusammen mit seinen erfolgsorientierten Mitarbeitern in der Vereinsführung.

 

Anstoß ist am Samstag, 15. Februar um 14.00 Uhr in der Alzenauer Main-Echo-Arena.

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